Rad Gemeinschaft Wedel e. V.
Mitglied im Bund Deutscher Radfahrer e. V. und Radsportverband Schleswig-Holstein e. V.
RTF
Training
Wenn du bislang nur im Urlaub oder beim Wochenendausflug längere Strecken gefahren bist und die Tachoanzeige nur bei kurzen Spurts über die Zahl 30 oder gar die 40 getrieben hast, wunderst du dich meist darüber, welches Tempo im RTF-Sport über lange Distanzen gefahren wird. Das sollte dich nicht abschrecken. Nicht alle Teilnehmer fahren Durchschnitte von über 30 km/h und nur wenige reiten Marathondistanzen von über 200 Kilometer am Stück ab. Wenn du nicht zur "Harten Truppe" gehörst, kannst du durchaus auf 40 km-Strecken und unterhalb von 25 km/h dein Erfolgserlebnis haben. Ankommen ist schließlich bei der Wertung alles!
Wenn du auf dem Rad dein Übergewicht verlieren und verlorene Fitness wieder gewinnen möchtest, hüte dich zunächst vor übertriebenem Ehrgeiz. Es reicht voll und ganz, den Puls ein- bis dreimal pro Woche für eine halbe oder gar eine Stunde auf 130 zu bringen. Nach wenigen Wochen überstehst du dann auch eine RTF-Distanz von 40 km ohne Probleme. Keine Angst, es finden sich bei jeder Veranstaltung Mitstreiter, denen ein Mofa-Tempo reicht und zu denen du dich gesellen kannst.
Mit großer Wahrscheinlichkeit stellt sich aber bald größerer Ehrgeiz ein. Schaffst du mehr als 70, 110, oder gar 150 Kilometer? Wenn du allerdings die längeren Distanzen innerhalb der Stempelzeiten (selten mehr als sieben, bei Marathons aber bis zu neun Stunden) bewältigen willst, musst du dich an höhere Geschwindigkeiten gewöhnen. Das erfordert ein zielgerichtetes Training von Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft. Hier kannst du dich vom Gefühl für den eigenen Körper leiten lassen, oder auch einen Tacho und einen Pulsmeter an den Lenker klemmen. Letztere machen Fortschritte leichter erkennbar. Bei Herz-Kreislaufproblemen ist ein Pulsmeter sehr zu empfehlen, da du es wie einen Drehzahlmesser verwenden und dich vor Überlastungen schützen kannst; denn besonders in der Gruppe ist die Gefahr der Selbstüberschätzung groß.
Bei jeder Fahrt gilt: vorher dem Start die Muskulatur aufwärmen und die ersten Kilometer bewusst mit reduziertem Tempo fahren, bis dein Körper Betriebstemperatur hat. Nutze den Wind und das Gelände, lege auf Gefällstrecken kleine Erholungspausen ein, kurbele dort mit halber Kraft oder lasse das Rad einfach rollen. Mache auf windgeschützten Passagen oder bei Rückenwind etwas mehr Tempo, schalte bei Gegenwind herunter oder suche den Windschatten von Vorderleuten. Tritt bei Steigungen in kleinen Gängen relativ schnell ohne dich zu überfordern. Mit der Zeit bekommst du ein gutes Gefühl für die richtige Belastung.
Vergiss bei längeren Distanzen das Essen und Trinken nicht. Bei RTF-Veranstaltungen gibt es in regelmäßigen Abständen (alle 25-40 km) Verpflegungsstellen, an denen Getränke, Bananen, Schnittchen, Müsliriegel und andere Dinge gereicht werden. Wenn du dich hier nicht ausreichend versorgst, riskierst du, mit Krämpfen und schlapper Muskulatur auf der Strecke zu bleiben. Wenn du trotz ausreichenden Trinkens zu Muskelkrämpfen neigst, solltest du zusätzlich Magnesiumtabletten für die Trinkflasche mitnehmen (Tipp: Vermeide Tabletten, die mit Süßstoff versetzt sind, sie erzeugen meist Durchfall).
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Die nächsten Termine
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Stevens Deutschland Cup 2007
Datum: 21.09.07 - 23.09.07
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Fette Reifen Rennen
Datum: 22.09.07
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