Rad Gemeinschaft Wedel e. V.
Mitglied im Bund Deutscher Radfahrer e. V. und Radsportverband Schleswig-Holstein e. V.
RTF
Kleidung
RTFs finden bei jedem Wetter statt und sind meist mit etwas höherer körperlicher Belastung verbunden, daher ist die Auswahl geeigneter Kleidung besonders wichtig.
Eine im Sitzbereich gepolsterte Trikothose oder eine gepolsterte Radunterhose schützt vor Scheuerstellen und saugt den Schweiß ab, der ein Wundwerden fördert. An den Kontaktstellen zum Sattel sollten sich außerdem keinerlei drückenden Nähte befinden. Trage vor langen Fahrten Melkfett oder Fettcreme an den entscheidenden Stellen auf die Haut auf.
Sehr sinnvoll sind Handschuhe mit Polstern für Handballen und Handflächen (z.B. aus Gel), denn bei vorgeneigter Fahrhaltung und ermüdeter Rückenmuskulatur werden die Hände und Handgelenke erheblich belastet. Ich bekam wegen ungeeigneter Handschuhe Hornhaut an den äußeren Handwurzelballen, seitdem habe ich Handschuhe mit Gel- oder Kevlarpolstern an den entscheidenden Stellen.
Sehr wichtig ist, bei Trikot und Hose Stoffe zu vermeiden, die Schweiß und Nässe aufsaugen und nur langsam abgeben (Wolle / Baumwolle). Bei einer RTF schwitzt du gut und gerne einen halben Liter Schweiß pro Stunde aus und wenn diese Menge nicht sofort vom Körper wegtransportiert wird, drohen je nach Wetterbedingungen Unterkühlung oder Überhitzung. Kälte, Nässe, Wind und Hitze belasten deinen Körper enorm und sorgen schnell für Erkältungen oder Hitzschlag. Funktionstextilien mit guter Feuchtigkeitsabfuhr und guter Wärmeregulierung sind daher dringend zu empfehlen. Das Tagen eines Renneinteilers verhindert Druck durch einen Trikot-Hosenbund im Bauchbereich und erleichtert die freie Atmung; allerdings sorgt ein Body eventuell für Probleme bei den Pinkelpausen.
Bei Kälte oder Wind hilft Windstopper-Unterwäsche oder eine Windstopper-Weste vor Auskühlung. Bei Regen solltest du eine Regenjacke mit hohem Kragen, und langer Rückenpartie tragen, um Hals und Nieren zu schützen. Füßlinge sorgen dafür, dass deine Schuhe und Füße trocken bleiben. Achte darauf, dass das an der Vorderseite der Regenkleidung herablaufende Wasser nicht deine Genitalpartie durchnässt. Sorge dafür, dass bei hohen Temperaturen stark schwitzende Körperpartien (Stirn, Brust, Hals, Nacken) vor Fahrtwind (besonders bei langen Abfahrten) geschützt sind, denn auch hier kann es zu Auskühlungen oder Verkrampfungen kommen.
Sitzposition
Wenn du auf harten Sätteln leicht Schmerzen bekommst (wie ich), solltest du einen Gelsattel probieren. Wichtig ist, immer auf den Sitzknochen zu sitzen, keinesfalls auf dem Genital- oder Dammbereich. Dazu ist der Sattel waagerecht oder (bei gestreckter Sitzhaltung) um wenige Grad nach vorn geneigt einzustellen. Ein vorn leicht geneigter Sattel verhindert eine im Lendenbereich zu stark gebeugte Wirbelsäule und damit eine schmerzende Rückenmuskulatur. Ebenso drückt die Sattelspitze dabei weniger auf deine Genitalien. Achte aber darauf, dass du nicht durch die Sattelneigung nach vorn rutschst, sonst sitzt du auf dem Dammbereich und bekommst Druckschmerzen.
Solltest du dich trotzdem auf längeren Strecken unbequem fühlen, montiere den Sattel etwas weiter vor oder zurück. Auch wenn dein Händler einen Fahrradrahmen speziell für deine Körpermaße ausgesucht hat, kann es sich später herausstellen, dass du dennoch unbequem sitzt. Scheue nicht davor zurück, einen längeren oder kürzeren Lenkervorbau zu montieren oder die Höhe des Lenkers mit einer veränderten Zahl von Distanzringen am Lenkerschaft oder mit einem flacheren oder steileren Lenkervorbau zu variieren. Hier können Änderungen um Daumesbreite schon wesentliche Verbesserungen bringen. Gleiches gilt für die Höheneinstellung der Sattelstütze.
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Die nächsten Termine
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Stevens Deutschland Cup 2007
Datum: 21.09.07 - 23.09.07
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Fette Reifen Rennen
Datum: 22.09.07
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